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Historie

Johann Wolfgang von Goethe

Unsere Schule wurde nach dem berühmten Dichter Johann Wolfgang von Goethe benannt. Er verfasste jedoch nicht ausschließlich Gedichte, sondern auch Dramen, Romane und naturwissenschaftliche Schriften. Geboren wurde Johann Wolfgang von Goethe am 28. August 1749 in Frankfurt am Main. Seine Eltern, Johann Caspar Goethe und Catharina Elisabeth Goethe bekamen insgesamt sechs Kinder, von denen nur Johann und seine jüngere Schwester Cornelia das Kindesalter überlebten. Die beiden erhielten eine aufwändige Ausbildung. Zwei Jahre lang besuchte Johann eine öffentliche Schule, danach wurde er zusammen mit seiner Schwester von insgesamt acht Hauslehrern unterrichtet. Er erlernte sechs Sprachen: Latein, Griechisch, Französisch, Italienisch, Englisch, Hebräisch und das Judendeutsch. Außerdem lernte er Klavier- und Cellospielen, Reiten, Fechten und Tanzen. Goethe verfasste unter anderem die berühmten Werke "Götz von Berlichingen", "Die Leiden des jungen Werther" und " Faust". Goethe starb am 22. März 1832 im Alter von 83 Jahren an einem Herzinfarkt. Er wurde neben Carl August und Friedrich Schiller begraben.

Die Geschichte der Goethe - Gemeinschaftsschule Kiel

Die Goethe-Realschule wurde zwischen 1948 und 1950 von dem berühmten Kieler Architekt Rudolf Schroeder erbaut, der auch schon 1928 eine Erweiterung der Stadtwerke und eine Erweiterung des Städtischen Krankenhauses durchgeführt hatte.Außerdem baute er 1930 das ehemalige Kieler Arbeitsamt am Wilhelmsplatz. Schroeder hatte eine genaue Vorstellung, wie die Schule aussehen sollte. Er wollte, dass die Schulanlage in einer gesunden und geeigneten Umgebung mit genügend Grünanlagen, Sport- und Spielplätzen gebaut wurde.Außerdem sollten Schulgärten entstehen, damit der Unterricht draußen stattfinden konnte. Als die Goetheschule im August 1950 eingeweiht wurde, erregte sie Aufsehen. Nicht nur das Inland bestaunte den wunderschönen Pavillonstil, sondern auch Besuchergruppen aus Schweden und Dänemark kamen nach Kiel, um sich in der Schule von dem damaligen Direktor Herrn Scharf herumführen zu lassen. Sie sahen, dass es 25 Stammklassen in fünf ebenerdigen Pavillons mit vorgelagerten Gärten für den Unterricht im Freien gab. Diese Pavillonzeilen waren kammartig an den zweigeschossigen Hauptbau angeschlossen, in dem sich Fachräume und die Verwaltung befanden.

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Zusätzlich zu den Klassengärten wurde noch ein Schulgarten, dort wo heute der Kindergarten ist, angelegt. In diesem Garten konnte jeder Schüler Gemüse oder andere Pflanzen unter der Anleitung einer eigens dafür eingestellten Gartenbaulehrerin anbauen. 1955 wurde Herr Scharf, der die ersten fünf Jahre die Gesamtleitung der Schule übernommen hatte, von Herrn Ritscher entlastet, der die Leitung der Volksschule übernahm.1960 hatte die Goetheschule (Mittelschule) 23 Lehrkräfte und 598 Schüler. Da die Schülerzahl viel zu hoch war und die gegebene Raumkapazität dafür nicht ausreichte, mussten 1968 einige Klassen die Schule wechseln. Die damalige Schulärztin kam regelmäßig zum Impfen und hielt eine Sprechstunde ab. Wer Haltungsschäden hatte, musste zu einer Fachlehrerin zum orthopädischen Turnen. 1970 gab Herr Ritscher das Kommando an Herrn Martens ab, der allerdings die Volksschule nur bis 1973 leitete. In den drei Jahren wurde viel für die Schüler getan. Die Lehrerschaft organisierte Faschingsfeste, Krippenspiele in der Lutherkirche und Theateraufführungen wie z.b. das Märchenspiel Hans im Glück. Seit dieser Zeit existierte an der Goetheschule ein Schulchor in dem z.B. der heute bekannte Jazzpianist Gottfried Böttger mitsang. Auch damals fanden Klassenfahrten nach Amrum statt von denen bis heute wahrlich bemerkenswerte Geschichten die Runde machen, die wahrscheinlich keiner der damaligen Schueler/innen vergessen hat. Von 1973 bis 1984 leitete Herr Jagenow die Realschule. Im Jahr 1988 wurden die Enkingschule und die Carl-Loewe-Schule aufgelöst. Lehrerinnen und Lehrer der Enking- und Carl-Loewe-Schule kamen an die Goetheschule. In diesem Jahr wurde Herr Baade Direktor der Goethe-Realschule, der nach seiner Pensionierung sein Amt dann am 1.08.1999 an Herrn Bollin abgab. Die Schule engagiert sich auch im sozialen Bereich, wie z.B. am 24.05.2000 , als beim "Run for Help" über 30000 DM für die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft erlaufen wurden. Es war eine große Überraschung, dass eine so stattliche Summe zusammenkam ist. Bei diesem Lauf waren etwa 350 Schülerinnen und Schüler beteiligt, die sich ihre Sponsoren selbst gesucht hatten. Ebenso großartig ist das Engagement der Schule fuer die Schule in Kara/Togo (Afrika). Seit 1998 wurde mit jaehrlich stattfindenden Sammelprojekten zuletzt mit einem Weihnachtsbasar im November 2012 insgesamt ueber 10500 Euro  fuer die Renovierung der Schule in Togo zusammengetragen. Ein weiterer wichtiger Punkt des Schulprofils ist auch weiterhin der Schulchor der ueber Jahrzehnte von Herrn Olbrisch geleitet wurde und schon zu dieser Zeit viele Auftritte bei offiziellen Anlaessen hatte. Nach der Pensionierung von Herrn Olbrisch uebernahm 1984 Herr Siewertsen die Leitung des Chores bis zu seinem Abschied von der Goetheschule im Jahre 2008. In dieser Zeit fanden an der Goetheschule in regelmaessigen Abstaenden Singspiele und kleine Musicals statt. Ein besonderer Erfolg war anlaesslich des 50 -jährigen Jubilaeums der Goetheschule im Jahre 2000 die Auffuehrung einer Revue mit ueber 130 Mitwirkenden. Von 1984 bis 2007 fanden jaehrlich in der Adventszeit Chorfreizeiten in Noer zur Vorbereitung des traditionellen Weihnachtskonzerts in der Lutherkirche statt. Dieser Termin war fuer viele Eltern und ehemalige Schuelerinnen und Schueler ein fester Termin in der Vorweihnachtszeit. Genau so wichtig in Hinblick auf das Schulprofil war die von 1995 bis 2008 bestehende Schulpartnerschaft zwischen dem Collège Holderith in Lauterbourg / Frankreich und der Goetheschule. Einmal pro Jahr fand ein gegenseitiger Schueleraustausch statt. Jeweils im Juni besuchten franzoesische Schueler/innen mit ihren Lehrerinnen Kiel , um zusammen mit ihren Gastschueler/innen Kiel, die naehere Umgebung und das Leben in deutschen Familien kennenzulernen . In Tagesausfluegen wurden andere Schleswig-Holsteinische Staedte und das Wattenmeer erkundet. Im September fand jeweils der Gegenbesuch in Frankreich statt, dessen Höhepunkte alljaehrlich ein Tagesausflug nach Straßburg und der Besuch der Maginotlinie, sowie das Leben in französischen Familien waren.

Mit der Veränderung der Schullandschaft in Schleswig-Holstein wurde die Goethe-Realschule im Sommer 2010 zur Goethe-Gemeinschaftsschule umgewandelt. Zeitgleich wurde auf dem Gelände des zwischen der Goetheschule und der Ricarda-Huch-Schule liegenden Sportplatz mit dem Bau einer Mensa für den ganztagsbetrieb der beiden Schulen begonnen. Die Mensa konnte nach fast 2 jähriger Bauzeit im April 2012 in Betrieb genommen werden. In ihr befinden sich neben dem Speisesaal Fachklassen für die RHS und Räume für den Ganztagsbetrieb der GGS ( Goethe-Gemeinschaftsschule ). Im Frühjahr 2011 wurde dann angrenzend an den oberen Schulhof der Goetheschule mit dem Bau eines Fach-und Klassenraumtraktes für die GGS begonnen. Dieser konnte auch im Frühjahr 2012 seiner Bestimmung übergeben werden. In ihm befinden sich Fachräume für Musik, Kunst, Geographie,Computerräume sowie sechs weitere Fachklassenräume und ein Differenzierungsraum. Im Frühjahr 2012 erfolgte dann eine Grundsanierung aller drei naturwissenschaftlichen Fachräume, die nach neuesten Standards neu gestaltet und ausgestattet wurden. In den Sommerferien erfolgte dann noch der Umbau der Verwaltung im alten Schulgebäude. Eine räumliche Trennung der Schulverwaltung beider Goetheschulen fand statt und es erfolgte zum Teil auch eine Neuverteilung von Räumen. Die Verwaltung der GGS wurde in Richtung Westring in die Räume des Schularztes und die danebenliegende Großklasse verlegt. Der ehemalige Musikraum wurde Bühnen- und Probenraum für darstellendes Spiel und der ehemalige Kunstraum wurde von der Goethe-Grundschule bezogen und wird als Klassenraum genutzt. Mit dem Baubeginn einer neuen Dreifeldsporthalle im Frühjahr 2013 ist dann vorerst das Ende der Neubau- und Umbaumaßnahmen erreicht.

 

Stand 2009

Jugend trainiert für Olympia

Auch in diesem Jahr fand der Kreisentscheid des Turniers "JtfO" in der Tallinhalle unter Regie der Goethe-Gemeinschaftsschule statt. Über Kreis-, Bezirks- und Landesentscheide können sich weiterführende Schulen für ein Bundesfinale (voraussichtlich) in Leipzig qualifizieren. In den Wettkampfklassen III und IV erreichten die Mannschaften der Goethe-Gemeinschaftsschule jeweils den 1. Platz. Begleiten in den Bezirksentscheid wird die Goethe-Gemeinschaftsschule auf dem zweiten Platz in der WIII die Theodor-Storm-Schule und in der WIV das Thor-Heyerdahl-Gymnasium. 
In diesem Jahr nahmen die Max-Planck, die Thor-Heyerdahl, die Theodor-Storm, die Herrmann-Löns und die Friedrich-Junge Schule in der Tallinhalle teil. Unterstützt wurde das Turnier maßgeblich durch den Kieler Floorball Klub und den TSV Neuwittenbek.

 

Digitale Thesen

Reformationstag an der Goethe-Gemeinschaftsschule

 

 
 
 

 

Thesen der Schülerinnen und Schüler zum Jubiläum

Am 31. Oktober 2017 feiert die Bekanntmachung der 95 Thesen, die Martin Luther der Erzählung nach an die Tür der Wittenberger Schlosskirche schlug, ihren 500. Jahrestag. Luther kritisierte damit die Kirche seiner Zeit. Die nachfolgende Entwicklung führte zur Reformation, zur Entstehung der evangelischen Kirche und zu Veränderungen in Europa und der Welt.

Anlässlich des Jubiläums sammelten alle Religionskurse mit unzähligen Schülerinnen und Schüler der Goethe-Gemeinschaftsschule ihre Wünsche nach Veränderung heute – im Großen wie im Kleinen. Konnte Luther auf die Erfindung des Buchdrucks setzen, die für eine schnelle Verbreitung seiner Thesen und Schriften sorgte, setzen die Lernenden der Goethe-Gemeinschaftsschule, für die digitales Arbeiten Alltag ist, auf eine andere, zeitgemäße Verbreitung ihrer Thesen per Videobotschaft. Zu sehen am 31. Oktober ab 10 Uhr hier als mutmaßlich längster digitaler Thesenanschlag der Welt. 

Melissantum-Preis für die GGS

Das Institut für Talententwicklung verleiht einmal im Jahr den Melissantum-Preis für vorbildliche Berufsorientierung. Ausgezeichnet werden neue und bewährte Berufsorientierungskonzepte von Schulen aus Deutschland, Österreich, Polen und Spanien, die vorbildlich sind. Auch Projekte, die z. B. in Kooperation mit anderen Schulen (ggf. auch aus dem Ausland) umgesetzt werden, kommen in Frage. Die Preisvergabe soll der Fortentwicklung der schulischen Berufsorientierung dienen.
 
Die Goethe-Gemeinschaftsschule in Kiel erhielt kürzlich im Altenzentrum St. Nicolai den diesjährigen Melissantum-Preis des Kieler IfT Instituts für Talententwicklung. 
Das IfT-Kuratorium - bestehend aus acht Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft - wählte für den Preis deutschlandweit vier Schulen aus, die jeweils 1000 Euro als Preisgeld bekommen.    
 
Die Goethe-Gemeinschaftsschule fördert mit ihrem Projekt "Rückenwind – wir denken heute schon an morgen“ die sozialen Kompetenzen ihrer Schüler. Von der 8. bis zur 10. Klasse engagieren sich diese in Kooperation mit dem Grone Bildungszentrum und der Stadt Kiel in verschiedenen Senioreneinrichtungen und bringen so Generationen zusammen, die sich gegenseitig bereichern. 
Dieses besondere Engagement wurde durch die Vergabe des Melissantum-Preises an die Goethe-Gemeinschaftsschule gewürdigt.
 
Die Namensgebung des Melissantum-Preises geht auf den Gelehrten Johann Gottfried Gregorii alias Melissantes zurück, der vor gut 300 Jahren, im Jahr 1715, in einem umfangreichen Buch die Berufswahl auf der Basis der Erkundung der eigenen Neigung, Eignung und Leistungsfähigkeit empfahl. Heute formulieren Pädagogen, die Jugendlichen sollen ihre Selbstwirksamkeit erforschen und ein Selbstkonzept entwickeln. 
 
 
 
Teilnehmer (von links nach rechts): Frau Sommerfeld (Grone Bildungszentrum), Frau Engel (St. Nicolai), Herr Bollin (Schulleiter der Goethe Gemeinschaftsschule), Frau Walsch (IfT Institut für Talententwicklung), Frau Schuhmacher (Grone Bildungszentrum), Frau Nikolaisen (St. Nicolai), Herr Michalski (Goethe Gemeinschaftsschule), Frau Brüggert (IfT Institut für Talententwicklung)
unten: Frau Oestreich, Frau Schinner (Bewohnerinnen des Altenzentrums)

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